Allium ursinum
Bärlauch
Volksnamen: Waldknoblauch, Wilder Knoblauch, Hexenzwiebel
Foto: Agnes Monkelbaan · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Bärlauch ist der wilde Knoblauch unserer Laubwälder und einer der ersten Frühlingsboten — von März bis Mai teppicht er feuchte, halbschattige Stellen unter Bäumen. Sein Knoblaucharoma würzt Pesto, Suppen und Quark. Achtung beim Sammeln: Die Blätter ähneln dem giftigen Maiglöckchen, riechen aber zerrieben deutlich nach Knoblauch.
Pflegehinweise
Säe die Samen frisch im September oder Oktober aus — sie sind Kaltkeimer und brauchen den Winterfrost. Pflanze Bärlauch unter Sträucher oder einen Baum an einen humosen, feuchten und schattigen Platz und halte den Boden gleichmäßig feucht. Ernte die Blätter vor der Blüte und lass immer einen Teil stehen, dann verwildert er von selbst zu einem dichten Bestand.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, feucht, durchlässig, nährstoffreich
Bärlauch will einen dauerhaft frischen bis feuchten, tiefgründig-humosen und lockeren Boden — genau wie Waldboden: lehmig-humos, gut durchlässig, mit Laubauflage als Mulch. Staunässe und sommerliche Trockenheit verträgt er nicht. Kalkhaltigen Boden mag er sogar gern; stark saure Böden meidet er. Beim Pflanzen mischst du am besten reifen Laubkompost ein.
Düngung
Schwachzehrer
Auf humusreichem Boden versorgt sich Bärlauch weitgehend selbst — er steht von Natur aus auf nährstoffreichen, leicht stickstoffbetonten Waldböden, du musst aber nicht aktiv nachdüngen. Leg im Herbst eine dünne Schicht gut verrotteten Laubkompost als Mulch auf; das ahmt den Laubfall des Waldbodens nach und deckt den Bedarf bis zum Austrieb. Schwächelt der Wuchs, arbeite im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb etwas reifen Kompost flach ein.
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