Fagopyrum esculentum
Buchweizen
Volksnamen: Echter Buchweizen, Heidekorn
Foto: SAplants · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Buchweizen ist eine schnelle Sommer-Gründüngung, die selbst auf magerem Boden gedeiht, Phosphat mobilisiert und mit ihren weißen Blütendolden ein Magnet für Bienen ist. Botanisch ein Knöterich und kein Getreide, gehört er zu keiner Gemüsefamilie und passt in jede Fruchtfolge. Er ist sehr frostempfindlich.
Pflegehinweise
Säe Buchweizen von Mai bis Juli, wenn keine Fröste mehr drohen, direkt ins Beet und harke ihn flach ein; er keimt rasch und beschattet binnen Wochen den Boden. Gieße sparsam, er kommt mit Trockenheit gut zurecht. Schneide ihn zur Vollblüte ab, bevor reife Samen ausfallen, sonst sät er sich aus — als Mulch liegen gelassen, zersetzt er sich schnell zu lockerem Humus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager, humos
Buchweizen kommt mit leichten, mageren Böden bestens zurecht — sandig bis mittelschwer, locker und gut durchlässig, ohne Staunässe. Er verträgt einen breiten pH-Bereich von schwach sauer bis neutral und gedeiht sogar auf sauren Moor- und kargen Mittelgebirgsböden; meide nur schwere, verdichtete, tonreiche und stark kalkhaltige Lagen.
Düngung
Schwachzehrer
Buchweizen braucht in der Regel keine Düngung — er ist ein klassischer Schwachzehrer und holt sich Nährstoffe sogar aus armen Böden. Nur wenn dein Beet sehr ausgezehrt ist, kannst du im Frühjahr vor der Aussaat etwas gut gereiften Kompost flach einarbeiten. Frischen Stickstoff lässt du weg: Er treibt nur das Blattwerk und erhöht die Lagergefahr. Organische Düngung gehört eher zur Vorfrucht als direkt zu Buchweizen.
Mischkultur
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