Althaea officinalis
Echter Eibisch
Volksnamen: Arznei-Eibisch, Weiße Malve
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Der Echte Eibisch wird über einen Meter hoch und öffnet im Hochsommer zartrosa bis weiße Blüten über samtig behaartem Laub. Aus seiner schleimstoffreichen Wurzel wurde einst die ursprüngliche Mäusespeck-Süßigkeit gekocht — eine stattliche, winterharte Heilstaude für feuchte Standorte.
Pflegehinweise
Säe ihn ab März vor oder pflanze ihn an einen sonnigen Platz mit tiefgründigem, feuchtem Boden — trocken steht er ungern, gieße ihn in heißen Wochen reichlich. Die Blätter und Blüten erntest du im Sommer, die Wurzeln im zweiten oder dritten Jahr im Spätherbst. Schneide die Staude im Winter bodennah zurück.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, feucht, nährstoffreich, kalkliebend
Der Echte Eibisch will tiefgründigen, lehmig-humosen Boden, der gleichmäßig frisch bis feucht bleibt — Staunässe verträgt er aber nicht. Neutrale bis leicht alkalische Böden passen ihm am besten; er kommt auch mit kalkhaltigem und sogar salzigem Boden zurecht, ist aber kein strenger Kalkliebhaber. Für seine lange Pfahlwurzel lockerst du die Erde tiefgründig und ohne Verdichtung auf.
Düngung
Mittelzehrer
Im Frühjahr (März/April) arbeitest du reifen Kompost flach um die Staude ein; auf magerem Boden gibst du etwas Hornspäne dazu. Auf nährstoffreichem Gartenboden reicht die jährliche Kompostgabe meist aus — gelbe Blätter zeigen dir an, ob mehr Stickstoff nötig ist. Eine Herbstdüngung brauchst du nicht.
Erfahrungen aus echten Gärten
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