Colchicum autumnale
Herbstzeitlose
Volksnamen: Wiesen-Safran, Herbst-Zeitlose
Foto: Stemonitis · Public Domain · Quelle
Beschreibung
Die Herbstzeitlose schiebt im September und Oktober ihre blassvioletten, krokusähnlichen Blüten blattlos aus dem Boden — die großen Blätter folgen erst im nächsten Frühjahr. Sie ist eine eindrucksvolle Wiesen- und Beetpflanze, aber in allen Teilen hochgiftig (Colchicin) und gehört nicht in Gärten mit kleinen Kindern oder Weidetieren.
Pflegehinweise
Stecke die Knollen im Juli und August rund 10 cm tief in feuchten, humosen Boden in Sonne oder Halbschatten — sie blühen schon wenige Wochen später. Trage beim Pflanzen Handschuhe, weil der Saft giftig ist. Stör die Pflanze danach nicht und mähe das Frühjahrslaub erst, wenn es vergilbt ist, damit die Knolle Reserven für die Herbstblüte einlagert.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, tonig, humos, feucht, nährstoffreich
Pflanze sie in tiefgründigen, humosen Lehm- oder Tonboden — ihr natürlicher Standort sind nährstoffreiche, frische bis feuchte Wiesen und Auenbereiche. Der Boden soll gleichmäßig feucht und gut durchlässig sein (keine Staunässe); ein neutraler bis leicht kalkhaltiger pH ist ideal, stark saure Böden meidet sie.
Düngung
Schwachzehrer
Dünge im Frühjahr, wenn die Laubblätter austreiben (März–April): arbeite reifen Kompost flach um die Pflanze ein oder leg ihn als dünne Mulchschicht auf, ergänzend etwas Hornspäne für eine langsame Nährstofffreisetzung. Mehr braucht sie nicht — zu viel Stickstoff fördert das Laub auf Kosten der Blüte. Nach der Herbstblüte kann eine dünne Kompostschicht als Winterschutz und Bodenpflege dienen.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.
Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?
