Lilium candidum
Madonnenlilie
Volksnamen: Weiße Lilie, Marienlilie
Foto: Hectonichus · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Madonnenlilie ist eine der ältesten Gartenpflanzen Europas und öffnet im Juni reinweiße, stark duftende Trichterblüten. Anders als die meisten Lilien bildet sie im Herbst eine flache Blattrosette und treibt ihre Blütenstängel im Frühsommer daraus.
Pflegehinweise
Pflanze die Zwiebeln im August oder September flach — nur 3 bis 5 cm Erde über der Zwiebel —, sonst bleibt die Herbstrosette aus. Wähle einen sonnigen, gut durchlässigen Standort in kalkhaltigem Boden und gieße sparsam, denn Staunässe lässt die Zwiebel faulen. Lass sie ungestört stehen, sie blüht nach ein, zwei Jahren Einwurzeln am üppigsten.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, kalkliebend, nährstoffreich
Pflanz die Madonnenlilie in durchlässigen, kalkhaltigen Boden – sandiger Lehm mit grobem Korn ist ideal, schwere Böden mit grobem Sand auflockern. Staunässe ist der häufigste Zwiebel-Killer: Die Zwiebel nur flach setzen (Spitze etwa 5 cm unter der Oberfläche) und beim Pflanzen gut verrotteten Kompost beigeben. Kalk und hartes Gießwasser sind kein Problem.
Düngung
Mittelzehrer
Im Frühjahr (März/April) gut verrotteten Kompost flach rund um die Zwiebel einarbeiten – das deckt den Nährstoffbedarf der Saison. Eine zweite Gabe nach der Blüte im August stärkt die Zwiebel fürs nächste Jahr. Stickstoff-betonte Düngung meiden: zu viel treibt Laub auf Kosten der Blüten und stört die Winterruhe. Im Herbst nicht düngen – die Pflanze bildet dann ihre Überwinterungsrosette und soll zur Ruhe kommen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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