Taraxacum officinale
Löwenzahn
Volksnamen: Kuhblume, Butterblume, Pusteblume
Foto: Walther Otto Müller · Public Domain · Quelle
Beschreibung
Löwenzahn ist weit mehr als Unkraut: Die jungen Blätter geben einen leicht bitteren Wildsalat, die goldgelben Blüten lassen sich zu Sirup verarbeiten und die Wurzel ist ein traditionelles Bitterkraut. Als tiefwurzelnde Pflanze lockert er den Boden und holt Nährstoffe aus der Tiefe nach oben. Im Naturgarten ist er außerdem eine wichtige frühe Bienenweide.
Pflegehinweise
Säe Kultursorten ab April an einen sonnigen bis halbschattigen Platz; Löwenzahn ist anspruchslos und kommt mit fast jedem Boden zurecht. Ernte die jungen Blätter im Frühjahr vor der Blüte, wenn sie am mildesten sind. Bleichst du die Pflanze unter einem Topf, werden die Blätter zarter und weniger bitter.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, sandig, tonig, humos, nährstoffreich
Löwenzahn ist extrem bodentolerant und wächst auf sandigen, lehmigen wie schweren tonigen Böden. Am liebsten mag er einen lockeren, tiefgründigen, frischen und humosen Boden, damit seine Pfahlwurzel ungehindert in die Tiefe wachsen kann; verdichtete oder stark vernässte Böden hemmen ihn. Als Zeigerpflanze für stickstoffreiche Böden zeigt sein Massenauftreten eher einen Nährstoffüberschuss an, als dass er auf magere Standorte angewiesen wäre.
Düngung
Schwachzehrer
Auf normalem bis nährstoffreichem Gartenboden brauchst du nicht zu düngen — Löwenzahn holt sich über seine tiefe Pfahlwurzel Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten selbst. Willst du ihn als Küchenkraut für kräftige Blätter ziehen, kannst du im Frühjahr eine dünne Schicht reifen Kompost flach einarbeiten. Verzichte auf stark stickstoffbetonte Düngung, da sie Bitterstoffe fördert und das Blatt-Aroma verschlechtert.
Mischkultur
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben — anonym, freiwillig.
Noch keine Erfahrungen geteilt. Bist du die erste, die etwas notiert?
