Medicago sativa
Luzerne
Volksnamen: Alfalfa, Ewiger Klee, Schneckenklee
Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Luzerne ist eine tiefwurzelnde Leguminose, die mit ihren Pfahlwurzeln bis zu zwei Meter in den Boden reicht und verdichtete Schichten aufbricht. Über die Knöllchenbakterien an den Wurzeln bindet sie Luftstickstoff und reichert den Boden an. Als mehrjährige Gründüngung liefert sie zugleich wertvolles Tierfutter.
Pflegehinweise
Säe die Luzerne von Mai bis August (KW 18-34) flach in ein feinkrümeliges, kalkhaltiges Beet. Sie mag keine Staunässe, kommt aber mit Trockenheit gut zurecht. Mähe den Bestand vor der Blüte und lasse das Schnittgut als Mulch liegen, oder arbeite ihn vor der nächsten Kultur flach ein.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, durchlässig, kalkliebend, nährstoffreich
Luzerne braucht einen tiefgründigen, gut durchlässigen, eher lehmigen Boden ohne Staunässe — ihre lange Pfahlwurzel reicht tief und fault bei nassen, verdichteten Verhältnissen. Sie liebt kalkhaltige, neutrale bis schwach alkalische Böden; ist dein Boden zu sauer, kalke ihn am besten ein bis zwei Jahre vor der Aussaat auf, denn die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien arbeiten erst im neutralen Bereich.
Düngung
Schwachzehrer
Als Leguminose bindet Luzerne über Knöllchenbakterien ihren eigenen Luftstickstoff — eine Stickstoffdüngung ist deshalb unnötig und sogar kontraproduktiv. Arbeite vor der Frühjahrsaussaat bei Bedarf etwas reifen Kompost flach ein, um die Grundversorgung mit Phosphor und Kalium zu sichern. Ist der Boden zu sauer, bring stattdessen rechtzeitig vorher Gartenkalk aus.
Erfahrungen aus echten Gärten
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