Leucanthemum vulgare
Margerite
Volksnamen: Wiesen-Margerite, Gewöhnliche Wucherblume, Weiße Wucherblume
Foto: Victor M. Vicente Selvas · Public Domain · Quelle
Beschreibung
Die Wiesen-Margerite ist die Inbegriff-Sommerblume mit schlichten weißen Strahlen um eine sonnengelbe Mitte und blüht von Mai bis Juli auf jeder mageren Wiese. Sie ist eine wertvolle Nahrungsquelle für unzählige Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge und versamt sich gern selbst. Im naturnahen Garten ist sie unverzichtbar.
Pflegehinweise
Säe die Margerite ab April (KW 16) direkt ins Beet oder pflanze sie an einen sonnigen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden — zu viel Dünger lässt sie kippen. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit. Schneide nach der Blüte (Juli · KW 29) zurück, das regt einen zweiten Flor an und verhindert übermäßige Selbstaussaat. Alle paar Jahre teilst du die Horste im Frühjahr.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager, kalkliebend
Du pflanzt Margeriten am besten in durchlässigen, eher mageren Boden — schwach saure bis neutrale Standorte (pH etwa 5,5–7,5) sind ideal, Kalk wird vertragen, ist aber kein Muss. Staunässe vermeiden, sehr nährstoffreiche oder stark gedüngte Böden schwächen Blühfreude und Winterhärte.
Düngung
Schwachzehrer
Im zeitigen Frühjahr, wenn die ersten neuen Triebe erscheinen, arbeitest du etwas reifen Kompost flach in die obere Bodenschicht ein; ergänzend kannst du Hornspäne als organischen Langzeitdünger oberflächlich einharken. Eine einmalige Gabe im Frühjahr reicht für die ganze Saison — auf eine zweite Düngung im Sommer oder Herbst verzichtest du, da zu viel Nährstoff üppiges Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördert.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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