Narcissus pseudonarcissus
Narzisse
Volksnamen: Osterglocke, Gelbe Narzisse
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Narzisse läutet mit ihren gelben Trompetenblüten ab März das Gartenjahr ein und ist eine der zuverlässigsten Zwiebelblumen überhaupt. Sie verwildert gern und kommt Jahr für Jahr in immer dichteren Horsten wieder. Alle Pflanzenteile sind giftig — Wühlmäuse meiden sie deshalb, was sie zur guten Schutzpflanze für Tulpen macht.
Pflegehinweise
Stecke die Zwiebeln von September bis November etwa 10–15 cm tief in durchlässigen Boden an einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Lass das Laub nach der Blüte unbedingt vergilben und einziehen, bevor du es entfernst — knote es nicht zusammen. Alle paar Jahre kannst du dichte Horste nach dem Einziehen teilen und neu setzen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, humos, durchlässig, feucht
Gib der Narzisse durchlässigen, humusreichen Gartenboden, der mäßig frisch bis feucht bleibt — Staunässe lässt die Zwiebel faulen. Schwere Lehmböden lockerst du mit Sand auf. Von Natur aus steht sie auf eher kalkarmen, leicht sauren Wiesen- und Waldstandorten, verträgt aber auch neutralen Boden.
Düngung
Mittelzehrer
Arbeite im Frühjahr beim Austrieb (ab etwa einer Handbreit Blatt, März–April) reifen Kompost oder Hornspäne flach ein. Beim Herbstpflanzen (Oktober) kannst du etwas Kompost oder gut abgelagerten Mist in die Pflanzgrube mischen. Dünge zurückhaltend — zu viel Stickstoff geht auf Kosten der Blüte. Lass das Laub erst nach dem vollständigen Vergilben stehen, damit die Pflanze Nährstoffe in die Zwiebel zurückzieht.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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