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Pyrus pyrifolia

Nashi-Birne

Volksnamen: Asienbirne, Apfelbirne

Nashi-Birne

Beschreibung

Die Nashi-Birne sieht aus wie ein rundlicher Apfel, schmeckt aber knackig-saftig wie eine besonders erfrischende Birne. Sie blüht früh und reich, was sie zur willkommenen Bienenweide macht. Für eine gute Ernte pflanzt du am besten eine Birne oder eine zweite Nashi-Sorte als Befruchter daneben.

Pflegehinweise

Setze den Baum an einen sonnigen Platz in nährstoffreichen, durchlässigen Boden, am besten im Herbst (Oktober · KW 43). Wegen der frühen Blüte wähle eine spätfrostgeschützte Lage. Schneide im Winter (Februar · KW 8) auslichtend und ernte die Früchte ab August, sobald sie sich leicht vom Zweig lösen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–6.58.0

Bodenart

lehmig, humos, durchlässig

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Gib der Nashi-Birne einen tiefgründigen, humusreichen und gut durchlässigen Boden ohne Staunässe. Anders als die europäische Kulturbirne mag sie keinen stark kalkhaltigen Boden – im neutralen bis kalkreichen Bereich droht Chlorose durch Eisen- und Magnesiummangel; ein leicht saurer Boden ist ideal.

Düngung

Mittelzehrer

Bring im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb reifen Kompost auf die Baumscheibe und arbeite ihn flach ein; Hornspäne als langsam wirkende Stickstoffquelle ergänzen das gut. Ab Hochsommer nicht mehr düngen, damit die Triebe rechtzeitig ausreifen. Gut eingewurzelte Bäume kommen oft ganz ohne Zusatzdüngung aus, wenn du die Baumscheibe regelmäßig mulchst.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide deine Nashi im Spätwinter (Februar–März, KW 6–13) in der Saftruhe vor dem Knospenaufbruch — als jährlichen Auslichtungsschnitt mit etwas Verjüngung, weil Nashi schneller vergreisen als Kulturbirnen. Befallene Triebe bei Feuerbrand schneidest du separat im Sommer weit ins gesunde Holz zurück, das ist kein Teil des Regelschnitts.

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