Diospyros kaki
Kaki
Volksnamen: Persimone, Sharonfrucht
Foto: Sphl · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Kaki trägt im Spätherbst leuchtend orange Früchte, die noch lange am kahlen Baum hängen und ihn schmücken. In milden Weinbaulagen ist sie inzwischen winterhart genug für den Garten, an rauen Standorten braucht sie Schutz. Sorten wie *'Tipo'* reifen früh genug, um vor dem harten Winter zu ernten.
Pflegehinweise
Pflanze die Kaki an einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, ideal an einer wärmenden Südwand. Setze sie im Frühjahr (April · KW 16), damit sie über den Sommer gut einwurzelt. Ernte die Früchte ab Oktober, wenn sie tief orange sind, und lass sie zur vollen Süße bei Zimmertemperatur weich nachreifen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, humos, durchlässig
Pflanz den Kakibaum in lockeren, durchlässigen Boden — am besten sandig-lehmig mit gutem Humusanteil und neutralem pH. Staunässe verträgt er nicht, schwere Tonböden vor dem Pflanzen mit Sand und Kompost auflockern; eine windgeschützte Südlage oder Südwand ist im DACH-Tiefland ideal.
Düngung
Mittelzehrer
Im Frühjahr reife Komposterde auf der Baumscheibe verteilen und flach einharken, dazu Hornspäne für eine langsame Stickstoffversorgung. Bis spätestens Ende Juli kann eine zweite, zurückhaltende organische Gabe folgen — kaliumbetontes organisches Material fördert die Fruchtbildung. Ab August nicht mehr düngen, damit das Holz ausreift und frosthart wird. Kakis reagieren empfindlich auf Überdüngung: zu viel Stickstoff treibt Blätter auf Kosten der Früchte und senkt die Winterhärte.
Erfahrungen aus echten Gärten
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