Pinus pinea
Pinie
Volksnamen: Schirmpinie, Mittelmeer-Kiefer, Italienische Steinkiefer
Foto: Livioandronico2013 · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Die Pinie prägt mit ihrer charakteristischen Schirmkrone die Landschaft des Mittelmeerraums und liefert die begehrten Pinienkerne aus ihren großen Zapfen. In Deutschland gedeiht sie nur in sehr milden Lagen oder als Kübelpflanze, die frostfrei überwintert. Bis zur ersten Zapfenernte braucht sie viele Jahre Geduld.
Pflegehinweise
Stelle die Pinie an den vollsonnigsten, wärmsten Platz und sorge für durchlässigen, eher sandigen Boden — Staunässe verträgt sie nicht. In rauen Lagen kultivierst du sie im Kübel und überwinterst sie hell und kühl bei wenigen Grad über null. Die Zapfen reifen erst im dritten Jahr; ernte sie im Spätherbst (Oktober · KW 43) und löse die Kerne nach dem Trocknen heraus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, durchlässig, trocken, mager
Du brauchst einen tiefgründigen, sandig-kiesigen und gut durchlässigen Boden, der ruhig trocken und mager sein darf – Staunässe verträgt die Pinie nicht. Sie ist kalktolerant und kommt mit leicht sauren bis schwach kalkhaltigen Böden zurecht; fetter, nährstoffreicher Gartenboden ist eher ungünstig.
Düngung
Schwachzehrer
Die Pinie ist genügsam und braucht kaum Dünger. Wenn du nachhelfen willst, im Frühjahr etwas reifen Kompost flach um die Baumscheibe einarbeiten und mit Hornspänen als langsamen Stickstofflieferanten ergänzen; spätestens Mitte Juli das Düngen einstellen, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen. Im Herbst und Winter wird nicht gedüngt.
Erfahrungen aus echten Gärten
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