Tanacetum vulgare
Rainfarn
Volksnamen: Wurmkraut, Gelbe Knöpfe
Foto: Lienhard Schulz · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Rainfarn fällt im Spätsommer durch seine leuchtend gelben, knopfartigen Blütenstände auf. Im Garten wird er vor allem als Pflanzenstärkungsmittel geschätzt: Aus seinem Kraut lässt sich eine Jauche oder ein Sud gegen Blattläuse und Milben ansetzen. Die Pflanze enthält Thujon und ist nicht für den Verzehr geeignet.
Pflegehinweise
Setze Rainfarn an einen sonnigen Platz mit eher magerem Boden — er wuchert sonst stark über die Wurzelausläufer. Gieße nur in langen Trockenphasen. Schneide ihn im Spätherbst bodennah zurück. Ernte das Kraut für Jauche im Juli bis September. Grenze ihn mit einer Wurzelsperre ein, wenn du ihn im Beet halten willst.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, sandig, humos, durchlässig, feucht
Rainfarn mag humose, mäßig frische Böden, die gut durchlässig sind und keine Staunässe bilden — lehmig-sandige Mischböden sind ideal. Magere bis durchschnittlich nährstoffreiche Erde reicht völlig; auf zu fettem Boden treibt er stärker aus und breitet sich über Ausläufer aggressiv aus.
Düngung
Schwachzehrer
Im zeitigen Frühjahr genügt eine dünne Lage Kompost, flach um die Staude eingearbeitet — das reicht für die ganze Saison. Auf nährstoffreichem Gartenboden brauchst du gar nichts zu geben. Verzichte auf stickstoffbetonte Gaben, sonst läuft Rainfarn rasch aus und verliert an Aroma.
Mischkultur
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