Ornithopus sativus
Serradella
Volksnamen: Großer Vogelfuß, Serradelle
Foto: Rasbak · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Serradella ist eine zierliche Leguminose, die auf leichten, sauren Sandböden bestens gedeiht, wo andere Gründüngungen versagen. Über ihre Knöllchenbakterien bindet sie Luftstickstoff und durchwurzelt den Oberboden fein und gleichmäßig. Sie verträgt sommerliche Trockenheit erstaunlich gut und liefert nebenbei gutes Futter.
Pflegehinweise
Säe die Serradella von April bis Juni (KW 14-26) flach auf einen leichten, eher sauren Boden – sie ist die klassische Sandboden-Gründüngung. Drücke die Samen nach der Aussaat gut an. Mähe den Bestand zur Blüte (August · KW 32) und arbeite ihn flach ein, um den gebundenen Stickstoff im Boden zu halten.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, durchlässig, mager, humos, kalkmeidend
Serradella ist die klassische Sandbodenpflanze: Sie gedeiht auf leichten, durchlaessigen, mageren und humusarmen Sandboeden, die fuer die meisten anderen Leguminosen zu sauer oder zu nährstoffarm waeren. Sie ist kalkmeidend und braucht einen deutlich sauren Boden (pH 4,5-6,5) - kalke vor der Aussaat nicht. Staunaesse sowie schwere, kalkige Tonboeden vertraegt sie nicht; lockere den Boden vor der Aussaat im Fruehjahr nur flach auf.
Düngung
Schwachzehrer
Als Leguminose bindet Serradella ueber Knoellchenbakterien an den Wurzeln Luftstickstoff und versorgt sich weitgehend selbst - eine Stickstoffduengung ist kontraproduktiv und hemmt die Knoellchenbildung. Auf sehr ausgelaugten Sandboeden kannst du vor der Aussaat im Fruehjahr etwas reifen Kompost flach einarbeiten, um die Grundversorgung mit Phosphor und Kali zu sichern. Stickstoffreiche organische Duenger lass weg. Arbeitest du die Gruenmasse spaeter ein, verbessert sie selbst den Boden fuer die Nachfolgekultur.
Erfahrungen aus echten Gärten
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