Plantago lanceolata
Spitzwegerich
Volksnamen: Spießkraut, Schlangenzunge
Foto: sannse · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Der Spitzwegerich mit seinen schmalen, längsnervigen Blättern ist ein zähes Wildkraut, das fast überall gedeiht. Die jungen Blätter schmecken pilzig-herb im Salat, getrocknet ergeben sie einen milden Hustentee — ein verlässlicher Dauergast im Naturgarten.
Pflegehinweise
Säe ihn ab April flach aus oder lass ihn einfach an einem sonnigen bis halbschattigen Platz stehen, wo er sich von selbst ansiedelt. Er braucht kaum Wasser und keine Düngung. Ernte die jungen Blätter laufend von der Rosette, dann treibt er immer wieder zart nach.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager, nährstoffreich
Spitzwegerich ist ausgesprochen bodentolerant: Er wächst auf sandigem bis lehmigem Untergrund, solange der Boden gut durchlässig ist und keine Staunässe entsteht — magere wie auch nährstoffreichere Böden verträgt er gleichermaßen. Schwere Tonböden lockerst du am besten mit Sand auf.
Düngung
Schwachzehrer
Im Frühjahr vor dem Neuaustrieb reichst du eine dünne Schicht reifen Kompost flach in den Boden ein oder legst ihn als Mulch auf — das versorgt die Pflanze über die ganze Saison. Mehr braucht der Spitzwegerich nicht; zu viel Stickstoff macht ihn mastig und mindert eher die Blattqualität. Auf sehr mageren Böden hilft bei verhaltenem Wuchs eine verdünnte Brennnesseljauche.
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