Hemerocallis fulva
Taglilie
Volksnamen: Braunrote Taglilie, Gelbrote Taglilie, Bauern-Taglilie
Foto: Diego Delso · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Taglilie ist eine der dankbarsten Stauden überhaupt: jede Blüte hält nur einen Tag, doch von Juni bis August schiebt sie unermüdlich neue nach. Ihre kräftigen Horste verdrängen Unkraut und gedeihen auch an schwierigen Stellen. Die Blüten und jungen Triebe der Braunroten Taglilie sind sogar essbar und schmecken mild-süßlich im Salat.
Pflegehinweise
Pflanze die Taglilie in normalen, nicht zu trockenen Boden an einen sonnigen bis halbschattigen Platz — sie ist außerordentlich anpassungsfähig. Gieße in der Hauptblüte bei Trockenheit, sonst genügt natürlicher Regen. Zupfe Verblühtes für ein gepflegtes Bild und schneide das Laub im Spätherbst (November · KW 46) zurück. Alle drei bis vier Jahre kannst du die Horste im Frühjahr teilen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich
Taglilien kommen mit fast jedem normalen Gartenboden zurecht, am wohlsten in lockerem, humosem und gut durchlaessigem Boden, der frisch bis feucht bleibt. Staunaesse, heisse Sandboeden und stark verdichtete Stellen meidest du; der pH darf leicht sauer bis neutral sein, Kalk wird toleriert.
Düngung
Mittelzehrer
Im zeitigen Fruehjahr beim Austrieb (Maerz/April) reifen Kompost flach um die Staude einarbeiten oder Hornspaene oberflaechlich einstreuen. Eine zweite leichte Gabe Kompost oder Brennnesseljauche kannst du nach der Bluete im Juni geben. Sei eher sparsam: Ueberduengung foerdert Blattmasse auf Kosten der Blueten.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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