Parthenocissus quinquefolia
Wilder Wein
Volksnamen: Selbstkletternde Jungfernrebe, Fünfblättriger Wilder Wein, Wildwein
Foto: Public Domain · Quelle
Beschreibung
Wilder Wein begrünt mit seinen Haftscheiben mühelos große Fassaden und ganze Garagenwände und braucht dafür keine Rankhilfe. Sein größter Auftritt kommt im Oktober, wenn sich das Laub in ein flammendes Scharlachrot färbt. Die blauschwarzen Beeren sind für Vögel ein Festmahl, für Menschen aber ungenießbar.
Pflegehinweise
Setze Wilden Wein in Sonne oder Halbschatten, der Boden darf mager sein. In den ersten beiden Jahren gießt du in Trockenphasen, danach ist er anspruchslos. Schneide ihn jährlich im Spätwinter (Februar · KW 8) zurück und halte Fenster, Dachrinnen und Ziegel frei, denn er wächst rasch und dicht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, durchlässig, nährstoffreich
Du kannst Wilden Wein in fast jeden normalen Gartenboden setzen — am liebsten mag er lockeren, humosen und gut durchlässigen Boden, aber er kommt auch mit sandigen, lehmigen und kalkhaltigen Standorten zurecht. Wichtig ist nur, dass keine dauerhafte Staunässe entsteht; an mageren Hauswänden wächst er etwas langsamer, aber problemlos.
Düngung
Schwachzehrer
Eingewachsener Wilder Wein ist sehr genügsam und braucht kaum Düngung — Mineraldünger ist überflüssig. Im Frühjahr beim Austrieb (März/April) reicht es, eine dünne Lage reifen Kompost oder etwas Hornspäne rund um die Basis flach einzuarbeiten; auf sehr mageren Böden hilft zusätzlich gut verrotteter Stallmist. Im Pflanzjahr gibst du etwas Kompost ins Pflanzloch, damit die Wurzeln zügig anwachsen.
Erfahrungen aus echten Gärten
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