Aquilegia vulgaris
Akelei
Volksnamen: Gemeine Akelei, Wald-Akelei, Elfenhandschuh
Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Gemeine Akelei verzaubert im Mai und Juni mit ihren eigenwillig gespornten Blüten in Blau, Violett und Weiß und passt in jeden naturnahen Bauerngarten. Sie versamt sich freudig und taucht in den Folgejahren an überraschenden Stellen auf, oft in neuen Farbspielen. Hummeln mit langem Rüssel sind ihre treuesten Besucher. Alle Pflanzenteile sind leicht giftig.
Pflegehinweise
Säe die Akelei als Kaltkeimer am besten direkt im Frühsommer (Juni · KW 24) ins Beet oder lass sie sich selbst aussäen. Sie mag halbschattige Plätze mit frischem, humosem Boden, kommt aber auch in der Sonne zurecht. Gieße in Trockenphasen. Schneide nach der Blüte zurück, wenn du die Selbstaussaat begrenzen willst, oder lass einige Samenstände stehen, damit sie sich im Garten hält.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, durchlässig, nährstoffreich
Die Akelei mag lockere, humose und gleichmäßig frische Erde – wie an ihrem natürlichen Waldrand-Standort. Wichtig ist gute Drainage, denn Staunässe verträgt sie nicht; auf schwerem Boden hilft eingearbeiteter Sand. Kalkhaltige, basenreiche Böden bevorzugt sie sogar – nur saure Moorböden mag sie nicht.
Düngung
Schwachzehrer
Im zeitigen Frühjahr eine dünne Lage reifen Kompost flach um die Pflanze einarbeiten, bei Bedarf etwas Hornspäne oberflächlich einharken. Eingewachsene Pflanzen brauchen meist keine weitere Düngung – ein guter Humusgehalt im Boden reicht aus.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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