Digitalis purpurea
Fingerhut
Volksnamen: Roter Fingerhut, Gewöhnlicher Fingerhut, Waldglöckchen
Foto: Bernd Haynold · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Der Rote Fingerhut stellt im Juni und Juli seine hohen, mit purpurnen Glockenblüten besetzten Kerzen an Waldränder und in halbschattige Beete und ist ein Lieblingsplatz der Hummeln. Als zweijährige Pflanze blüht er im zweiten Jahr und versamt sich danach zuverlässig selbst. Wichtig: Er ist hochgiftig in allen Teilen und gehört nicht in Reichweite von Kindern.
Pflegehinweise
Säe den Fingerhut im Sommer (Juni · KW 25) als Lichtkeimer oberflächlich aus und drücke die Samen nur an. Er liebt halbschattige Plätze mit humosem, frischem Boden. Gieße bei Trockenheit. Lass nach der Blüte einige Samenstände stehen, damit er sich jedes Jahr selbst erneuert. Trage beim Schneiden Handschuhe und wasche dir danach die Hände, denn schon der Saft reizt die Haut.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, feucht, kalkmeidend
Gib dem Fingerhut einen kalkarmen, leicht sauren und humusreichen Boden — er meidet Kalk und fühlt sich an Waldrändern und auf lichten Plätzen am wohlsten. Der Boden soll locker, durchlässig und gleichmäßig frisch sein; Staunässe verträgt er nicht, schwere Lehmböden lockerst du mit Sand und reifem Kompost auf.
Düngung
Mittelzehrer
Der Fingerhut wächst auf einem humusreichen, mäßig nährstoffversorgten Boden am besten — er ist kein Hungerkünstler, braucht aber auch keine kräftige Düngung. Arbeite im Frühjahr etwas reifen Kompost flach ein oder breite halb verrottetes Laub um die Pflanze aus; das versorgt sie behutsam und hält den Boden locker. Übertreib es nicht mit Stickstoff.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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