Sedum telephium
Hohe Fetthenne
Volksnamen: Purpur-Fetthenne, Große Fetthenne
Foto: Ludwik Polak · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Die Hohe Fetthenne ist eine der dankbarsten Spätsommer-Stauden: Ihre fleischigen, wasserspeichernden Blätter trotzen jeder Trockenheit, und die flachen Blütenschirme öffnen sich ab August in Rosa bis Purpurrot. Bienen und Schmetterlinge belagern sie bis in den Oktober. Auch im Winter bleiben die vertrockneten Dolden als Struktur stehen und überziehen sich bei Frost mit Raureif.
Pflegehinweise
Pflanze sie in durchlässigen, eher mageren Boden in die volle Sonne — Staunässe ist ihr einziger echter Feind. Gießen musst du sie kaum, sie kommt mit Trockenheit hervorragend zurecht. Lass die Samenstände über den Winter stehen und schneide sie erst im Frühjahr bodennah zurück, das schützt den Wurzelstock. Bei zu fettem Boden kippen die Triebe auseinander, dann hilft ein Rückschnitt um die Hälfte Ende Mai.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager, trocken, kalkliebend
Locker und gut durchlässig muss der Boden sein — Staunässe lässt die Fetthenne faulen. Am wohlsten fühlt sie sich auf magerer, sandig-kiesiger bis sandig-lehmiger Erde; Kalk verträgt sie gut. Auf zu reichem Gartenboden werden die Triebe weich und der Horst fällt auseinander, deshalb passen Steinbeet, Trockenmauer oder magere Böschung am besten.
Düngung
Schwachzehrer
Im Frühjahr genügt eine dünne Lage reifer Kompost, flach um die Staude verteilt, oder etwas Hornspäne oberflächlich eingeharkt — das trägt die ganze Saison. Stickstoffbetontes Düngen vermeidest du besser, sonst werden die Stängel weich und kippen um. Gut eingewachsene Stauden im Freiland kommen oft ganz ohne Düngung aus.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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