Rubus phoenicolasius
Japanische Weinbeere
Volksnamen: Rotborstige Himbeere, Weinhimbeere
Foto: Rasbak · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Japanische Weinbeere fällt durch ihre rot beborsteten, klebrigen Triebe und glänzend orangerote Früchte auf, die wie kleine Himbeeren schmecken. Sie ist ein dekorativer Strauch, der sich gut an Zäunen oder Spalieren ranken lässt. In manchen Gegenden neigt sie zum Verwildern — gib ihr daher einen begrenzten Standort.
Pflegehinweise
Pflanze die Weinbeere an einen sonnigen bis halbschattigen Platz in humosen Boden und binde die langen Ruten am Spalier an. Sie trägt am zweijährigen Holz — schneide abgetragene Ruten nach der Ernte heraus. Halte den Wuchs durch Entfernen von Ausläufern im Zaum und ernte die süßen Beeren ab Juli.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, lehmig, nährstoffreich
Pflanz die Japanische Weinbeere in einen tiefgründigen, humusreichen und gut durchlässigen Boden — lehmig-sandig mit guter Wasserhaltekraft ist ideal, denn die oberflächennahen Wurzeln vertragen weder Trockenheit noch Staunässe. Der pH-Wert darf neutral bis leicht kalkhaltig sein (6,0–7,5); eine starke Versauerung wie bei Heidelbeeren ist nicht erwünscht. Mulche die Fläche rund um den Strauch, damit die Wurzeln im Sommer gleichmäßig feucht bleiben.
Düngung
Mittelzehrer
Arbeite im Frühjahr (März/April) reifen Kompost flach rund um den Strauch ein — das reicht der mäßig zehrenden Pflanze meist schon aus. Mit Stickstoff zurückhaltend sein: zu viel davon treibt nur Ruten statt Blüten und Früchte. Im Herbst hilft eine dünne Kompost-Mulchschicht, die Pflanze auf den Winter vorzubereiten.
Schnitt
Schneide die abgetragenen Ruten direkt nach der Ernte (ab Spätsommer) bodennah heraus – sie haben getragen und sterben ab, das schafft Licht und Luft für die jungen Ruten. In rauen Lagen darfst du diesen Schnitt bis ins zeitige Frühjahr (Februar/März) aufschieben, weil die alten Ruten im Winter etwas Schutz geben.
Mischkultur
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