Fritillaria imperialis
Kaiserkrone
Volksnamen: Kaiser-Kronenlilie
Foto: UpstateNYer · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Kaiserkrone ist die imposanteste Frühlingszwiebel im Beet: Auf bis zu einem Meter hohen Stängeln sitzt im April ein Kranz orangeroter oder gelber Glockenblüten unter einem grünen Blattschopf. Ihr strenger Eigengeruch soll Wühlmäuse fernhalten, weshalb sie oft als Schutzpflanze gesetzt wird.
Pflegehinweise
Setze die großen, empfindlichen Zwiebeln im September und Oktober rund 20 cm tief und leicht schräg in durchlässigen, humosen Boden, damit kein Wasser im Zwiebelhals steht und fault. Wähle einen sonnigen, geschützten Platz und stör die Pflanze danach nicht — sie blüht am üppigsten, wenn sie über Jahre am gleichen Standort stehen bleibt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich, kalkliebend
Pflanze die Kaiserkrone in tief gelockerten, humosen und vor allem gut durchlässigen Lehmboden — Staunässe lässt die Zwiebel rasch faulen. Sie mag neutrale bis leicht kalkhaltige Böden (etwa pH 6 bis 7,5) und meidet stark saure Standorte unter pH 6. Ein voll- bis teilsonniger Platz ist ideal; etwas heller Halbschatten wird vertragen, in voller Sonne blüht sie am zuverlässigsten.
Düngung
Starkzehrer
Dünge zweimal im Jahr organisch: im frühen Frühjahr (Ende März bis Anfang April), sobald die Triebe austreiben, reifen Kompost flach um die Pflanze verteilen und leicht einarbeiten; Hornspäne kannst du oberflächlich einharken. Eine zweite Gabe reifen Komposts nach der Blüte (Mai/Juni) stärkt die Zwiebel für das Folgejahr. Bring den Dünger nicht frisch direkt an die Zwiebel — das fördert Fäulnis.
Mischkultur
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