Crocus vernus
Krokus
Volksnamen: Frühlings-Krokus, Garten-Krokus
Foto: Bernd Haynold · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Der Krokus ist einer der ersten Frühlingsboten und öffnet seine kelchförmigen Blüten in Violett, Weiß und Gelb oft schon im Februar, sobald der Schnee schmilzt. Die kleinen Knollen verwildern gut im Rasen und unter Gehölzen. Die ersten geöffneten Blüten liefern Bienen wertvollen frühen Pollen.
Pflegehinweise
Stecke die Knollen im September und Oktober etwa 8–10 cm tief in durchlässigen Boden an einen sonnigen Platz. Verwilderst du sie im Rasen, mähe erst, wenn das Krokuslaub vollständig vergilbt und eingezogen ist. An Staunässe gehen die Knollen ein — wähle deshalb gut drainierte Stellen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, humos, durchlässig, kalkliebend
Pflanz Krokusse in lockeren, humosen und vor allem gut durchlässigen Boden — Staunässe ist der Hauptkiller, sonst faulen die Knollen. Sandige bis mäßig schwere Böden sind ideal; schweren Lehm lockerst du mit Sand auf. Krokusse vertragen ein breites pH-Spektrum von leicht sauer bis leicht basisch (etwa 6,0–7,5) und sind dabei genügsam.
Düngung
Schwachzehrer
Arbeite beim Pflanzen im Herbst etwas reifen Kompost in die Pflanzstelle ein. Im frühen Frühjahr (März bis April), wenn die ersten Spitzen kommen, kannst du eine dünne Lage Kompost auflegen oder etwas Hornspäne flach einharken — mehr braucht die kurze Vegetationszeit nicht. Stickstoffbetontes Düngen vermeidest du, weil es Blattmasse auf Kosten der Blüten treibt. In Wiesen oder unter Gehölzen verwilderte Bestände kommen meist ganz ohne Düngung aus.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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