Lupinus polyphyllus
Lupine
Volksnamen: Vielblättrige Lupine, Garten-Lupine, Stauden-Lupine
Beschreibung
Die Garten-Lupine reckt im Juni und Juli ihre dicht besetzten Blütenkerzen in Blau, Rosa und Weiß in den Sommerhimmel und gehört zu den schönsten Bauerngarten-Stauden. Als Schmetterlingsblütler sammelt sie über Wurzelknöllchen Stickstoff und verbessert ganz nebenbei den Boden. Die Samen sind giftig und gehören nicht in Kinderhände.
Pflegehinweise
Säe die Lupine ab März (KW 12) direkt ins Beet — sie bildet eine tiefe Pfahlwurzel und mag deshalb nicht umgepflanzt werden. Gib ihr durchlässigen, eher kalkarmen Boden in voller Sonne und dünge nicht mit Stickstoff, den braucht sie nicht. Schneide die Blütenstände direkt nach dem Verblühen (Juli · KW 28) ab, dann blüht sie oft ein zweites Mal und versamt sich nicht unkontrolliert.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, humos, durchlässig, mager, kalkmeidend
Lupinen sind ausgesprochene Kalkmeider: Auf kalkhaltigem Boden über pH 7 vergilben die Blätter (Eisenmangel-Chlorose). Gib ihnen lockeren, durchlässigen, eher sauren Sand- oder Lehmboden, gern humos, aber mager bis mäßig nährstoffreich — Staunässe meiden, sie fördert Wurzelfäule. Die tiefe Pfahlwurzel lockert dabei verdichteten Boden auf.
Düngung
Schwachzehrer
Die Lupine ist eine Leguminose und versorgt sich über Knöllchenbakterien selbst mit Stickstoff — dünge deshalb nie zusätzlich Stickstoff, das hemmt die Fixierung und treibt Blatt statt Blüte. Im Frühjahr genügt es, reifen Kompost flach in die obere Bodenschicht einzuarbeiten, um Spurenelemente nachzuliefern. Ab dem zweiten Standjahr brauchst du meist gar nicht mehr zu düngen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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