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Carya illinoinensis

Pekannuss

Volksnamen: Pekanbaum, Hickorynuss

Pekannuss

Beschreibung

Die Pekannuss ist eine nahe Verwandte der Walnuss aus dem Süden der USA, deren längliche Kerne süß und ölreich schmecken. Sie braucht eine lange, warme Vegetationsperiode, weshalb sie in Deutschland nur in den mildesten Weinbaulagen voll ausreift. Der Baum wird mächtig und trägt erst nach einigen Jahren Geduld.

Pflegehinweise

Wähle den wärmsten, vollsonnigen Platz mit tiefgründigem, feuchtem und durchlässigem Boden. Pflanze im Frühjahr (April · KW 15), damit der Baum vor dem ersten Winter gut einwurzelt, und wässere ihn in Trockenzeiten ausgiebig. Ernte die Nüsse spät im Oktober oder November (KW 44), wenn die Schalen aufspringen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–78.0

Bodenart

lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich, feucht

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart mit Schutz
WasserbedarfMittel

Pflanz die Pekannuss in einen tiefgründigen, humosen und gleichmäßig frischen bis feuchten Lehmboden — sie bildet eine kräftige Pfahlwurzel und braucht reichlich lockere, durchwurzelbare Tiefe. Staunässe verträgt sie nicht, dauernde Trockenheit ebenso wenig; sandige oder flachgründige Böden scheiden aus. Sie wächst am besten im leicht sauren bis neutralen Bereich (pH 6–7); steigt der pH deutlich über 7, wird Zink schwer verfügbar und es zeigen sich Mangelblätter — auf den kalkreichen Böden im DACH-Tiefland also eher kalkarm und humusbetont halten.

Düngung

Starkzehrer

Düng im zeitigen Frühjahr kurz vor dem Austrieb (März/April): reifen Kompost und Hornspäne flach rund um die Tropfkrone einarbeiten. Im Mai kannst du eine zweite organische Stickstoffgabe (z. B. gut verrotteter Stallmist oder Hornmehl) ergänzen, denn der Bedarf ist während Trieb und Nussfüllung am höchsten. Ab dem Sommer nicht mehr stickstoffbetont düngen — späte Triebe reifen nicht aus und erfrieren. Achte im Frühjahr aufs Blattbild: helle, kleine Blätter deuten auf Zinkmangel, dem du mit humusreichem, nicht zu kalkhaltigem Boden vorbeugst.

Schnitt

MonateJan–Feb
SaisonSpätwinter
SchnittartErziehungsschnitt

Schneide die Pekannuss nur wenig und vor allem als Erziehungsschnitt auf einen Mitteltrieb in den ersten Jahren – am besten im Spätwinter (Januar/Februar, KW 2–8), solange der Baum ruht. Pekannuss blutet anders als die Walnuss kaum problematisch; weiche Triebspitzen an Jungbäumen kannst du zusätzlich im Sommer einkürzen, um zu starke Verzweigung zu bremsen.

Mischkultur

Gute Nachbarn

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