Capsicum annuum var. longum
Peperoni
Volksnamen: Pfefferoni, Spitzpaprika
Kategorie-BildBeschreibung
Die Peperoni ist die längliche, mild- bis mittelscharfe Spitzpaprika für Salat, Antipasti und zum Einlegen. Sie ist leichter und schneller zu ziehen als die feurigen Chinense-Chilis und gelingt auch im Freiland an einem warmen Platz. Grün geerntet schmeckt sie frisch, rot ausgereift wird sie süßer und voller.
Pflegehinweise
Säe ab Februar bis März warm vor und pflanze die Jungpflanzen nach den Eisheiligen (Mitte Mai · KW 20) an einen sonnigen, geschützten Standort. Gieße gleichmäßig an die Wurzel und stütze die Triebe, sobald sie unter der Fruchtlast schwer werden. Ernte regelmäßig — jede gepflückte Schote regt neue Blüten an, und die Pflanze trägt bis zum ersten Frost.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, nährstoffreich, lehmig
Peperoni brauchen einen lockeren, tiefgründig bearbeiteten, humusreichen Boden mit guter Wasserhaltung, aber ohne Staunässe – schwere oder sandige Böden arbeitest du vor der Pflanzung mit reifem Kompost auf. Stell sie warm und windgeschützt, gern an eine sonnige Südwand, das steigert den Fruchtertrag deutlich.
Nachtschattengewächse (Tomate, Kartoffel, Paprika) starkzehrend und krankheitsanfällig — mindestens 4 Jahre Pause am selben Beet beugt Bodenmüdigkeit und Braunfäule vor.
Düngung
Starkzehrer
Vor dem Auspflanzen (April/Mai) arbeitest du reifen Kompost flach ins Beet ein – das legt die Nährstoff-Grundlage für die ganze Saison. Beim Einsetzen der Jungpflanzen gibst du etwas Hornspäne ins Pflanzloch für langsam fließenden Stickstoff. Ab Juni versorgst du die Pflanzen regelmäßig mit verdünnter Brennnessel- oder Beinwelljauche, um den steigenden Bedarf zu decken. Mit der Blüte (Juli/August) kannst du weiter mit Komposttee oder Kräuterjauche düngen; sobald sich die ersten Früchte deutlich entwickeln, stellst du die Düngung ein, damit die Reife nicht verzögert wird.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Lieber nicht
Krankheiten & Schädlinge
1 relevantAus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten.
Weiße Fliege
Trialeurodes vaporariorum
Die Weiße Fliege ist ein wärmeliebender Sauger, der vor allem im Gewächshaus und an Kübelpflanzen auftritt: An der Blattunterseite sitzen Larven und Puppen, beim Anstoßen stieben die weißen Adulten in einer Wolke auf. Ihr klebriger Honigtau überzieht Blätter und Früchte und wird von schwarzem Rußtaupilz besiedelt; stark befallene Pflanzen vergilben und kümmern. Sie kann zudem Viren übertragen.
Vorbeugen
Kontrolliere zugekaufte Jungpflanzen vor dem Einsetzen und hänge gelbe Leimtafeln über den Bestand, um Flugbeginn und Stärke zu überwachen und die Adulten abzufangen. Lüfte gut gegen Hitzestau und setze bei Befall die Schlupfwespe Encarsia formosa als biologischen Gegenspieler ein; ein kräftiger Wasserstrahl an die Blattunterseite spült Larven und Eier zusätzlich ab.
Erfahrungen aus echten Gärten
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