Tropaeolum majus
Kapuzinerkresse
Volksnamen: Große Kapuzinerkresse, Indische Kresse
Foto: George Chernilevsky · Public Domain · Quelle
Beschreibung
Die Kapuzinerkresse verbindet Zier und Nutzen: Ihre leuchtend orangeroten Blüten schmecken pfeffrig-scharf wie Kresse, und die jungen Knospen lassen sich als falsche Kapern einlegen. Als Rankpflanze begrünt sie Zäune und lockt Blattläuse von Nachbarbeeten weg.
Pflegehinweise
Lege die großen Samen ab Mai direkt ins Beet an einen sonnigen Platz mit eher magerem Boden, denn zu viel Stickstoff bringt nur Blätter statt Blüten. Gieße gleichmäßig und ernte Blätter, Blüten und Knospen laufend bis zum ersten Frost. An kletternden Sorten hilft eine Rankhilfe.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager
Kapuzinerkresse will mageren, gut durchlässigen Boden — je nährstoffärmer, desto mehr Blüten statt Blattmasse. Lockere schwere, lehmige Böden mit etwas Sand auf und vermeide unbedingt Staunässe; direkte Aussaat in normalen Gartenboden ohne Kompost-Anreicherung reicht völlig.
Düngung
Schwachzehrer
Im Freiland brauchst du in der Regel gar nicht zu düngen — zu viel Stickstoff fördert Blätter auf Kosten der Blüten. Nur im nährstoffarmen Kübel kannst du im Frühjahr zur Aussaat etwas reifen Kompost flach einarbeiten. Zeigen sich auf sehr magerem Boden gelbe Blätter, hilft eine zurückhaltende organische Gabe im Frühjahr.
Mischkultur
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