Hippophae rhamnoides subsp. carpatica
Karpaten-Sanddorn
Volksnamen: Sanddorn, Sandbeere
Kategorie-BildBeschreibung
Der Karpaten-Sanddorn ist eine besonders ertragreiche, weniger dornige Auslese des heimischen Sanddorns. Seine leuchtend orangen Beeren stecken voller Vitamin C und schmecken intensiv sauer-fruchtig, ideal für Saft, Marmelade oder Sirup. Der Strauch ist ein Stickstoffsammler, befestigt Böschungen und ist extrem anspruchslos. Pflanze immer eine männliche Pflanze zu mehreren weiblichen, denn nur die weiblichen tragen Früchte.
Pflegehinweise
Setze den Sanddorn im Herbst (Oktober · KW 42) oder Frühjahr (März · KW 12) an einen vollsonnigen Platz mit sandigem, durchlässigem Boden, Staunässe verträgt er nicht. Gieße nur im ersten Jahr. Ernte ab September (KW 37), indem du ganze Fruchtzweige abschneidest und gefroren abstreifst, das geht leichter als das Pflücken der weichen Beeren. Halte mit dem Spaten die Wurzelausläufer im Zaum.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, durchlässig, kalkliebend, mager
Gib dem Sanddorn einen sandig-kiesigen, sehr gut durchlaessigen und eher magere Boden — Staunaesse und schwere, humusreiche Boeden vertraegt er nicht. Ein neutraler bis leicht kalkhaltiger Untergrund (pH 6 bis 8) ist ideal; bei saurem Boden vor der Pflanzung kalken.
Düngung
Schwachzehrer
Sanddorn braucht kaum Naehrstoffe: Im Fruehjahr genuegt es, alle paar Jahre eine duenne Schicht reifen Kompost flach um die Pflanze einzuarbeiten. Verzichte bewusst auf stickstoffbetonte Duengung — der Sanddorn bindet ueber seine Wurzelsymbiose selbst Stickstoff aus der Luft, und zu viel davon foerdert nur Blattmasse statt Fruechte.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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