Helianthus tuberosus
Topinambur
Volksnamen: Erdbirne, Jerusalem-Artischocke
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Topinambur ist ein robuster Sonnenblumen-Verwandter, dessen knubbelige Knollen nussig-süß schmecken und über den ganzen Winter im Boden bleiben können. Die Pflanze wird über zwei Meter hoch, blüht spät gelb und breitet sich kräftig aus — gib ihr darum eine eigene Ecke.
Pflegehinweise
Lege die Knollen im März oder April etwa zehn Zentimeter tief, dann braucht Topinambur kaum noch Pflege. Häufle bei Wind etwas Erde an die hohen Stängel und ernte ab Oktober nach Bedarf — lass beim Roden bewusst kleine Knollen im Boden zurück, wenn du den Bestand erhalten willst, sonst grabe alles aus, denn jede vergessene Knolle treibt im Frühjahr neu aus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, humos, nährstoffreich
Topinambur mag lockeren, sandig-lehmigen Boden mit guter Drainage und vertraegt keine Staunaesse. Schwere Tonboeden lockerst du vor dem Pflanzen mit reifem Kompost auf; magere Standorte werden toleriert, aber auf naehrstoffreichem Boden bildet er deutlich mehr Knollen.
Salat und andere Korbblütler sind schwach- bis mittelzehrend — etwa 3 Jahre Pause genügt, sie eignen sich gut als Lückenfüller zwischen den Hauptkulturen.
Düngung
Mittelzehrer
Arbeite im Fruehjahr vor dem Pflanzen (Maerz bis Mitte April) reifen Kompost flach in den Boden ein. Auf armen Boeden kannst du zusaetzlich etwas Hornspaene oberflaechlich einharken, die den Stickstoff langsam abgeben. Gib es mit dem Stickstoff nicht zu gut gemeint: ein Ueberschuss treibt das Blattwerk auf Kosten der Knollen und schadet der Lagerfaehigkeit.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Lieber nicht
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