Vicia villosa
Zottelwicke
Volksnamen: Winterwicke, Sandwicke, Zottige Wicke
Foto: No machine-readable author provided. Fabelfroh assumed (based on copyr… · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Zottelwicke ist die winterharteste Wicke und eine ausgezeichnete stickstoffbindende Gründüngung für die späte Aussaat. Mit ihren Knöllchenbakterien reichert sie den Boden mit Stickstoff an, während die rankenden Triebe eine dichte, bodenbedeckende Decke bilden. Im Gemenge mit Winterroggen stützt sie sich an den Halmen ab und überwintert besonders sicher.
Pflegehinweise
Säe die Zottelwicke im August oder September (KW 32-39), gern zusammen mit Winterroggen als stützendem Partner. Sie gedeiht auch auf leichten, sandigen Böden. Mähe oder walze den Bestand im Frühjahr (Mai · KW 18) zur Blüte und arbeite ihn flach ein – so steht der gebundene Stickstoff der Folgekultur zur Verfügung.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, humos, mager
Zottelwicken sind genügsam und gedeihen auf lockeren, durchlässigen Sand- und Lehmböden, auch auf mageren, mäßig trockenen Standorten. Schwere, staunasse Böden meidest du besser; als Leguminose reichert die Pflanze über Knöllchenbakterien selbst stickstoffarme Böden mit Stickstoff an.
Düngung
Schwachzehrer
Als stickstoffsammelnde Hülsenfrucht braucht die Zottelwicke keine Stickstoffdüngung. Auf sehr armen, strukturschwachen Böden kannst du vor der Frühjahrs-Aussaat etwas reifen Kompost flach einarbeiten, das fördert das Bodenleben und die Wurzelknöllchen. Eingearbeitet als Gründüngung wird ihre Biomasse selbst zur Nährstoffquelle für die Folgefrucht.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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