Helichrysum italicum
Currykraut
Volksnamen: Italienische Strohblume, Currystrauch
Foto: (c) 2005 Zubro · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Das Currykraut duftet an warmen Tagen intensiv nach Curry und schmückt das Beet mit silbrig-grauem Laub und gelben Blütendolden. Sein Aroma würzt Eintöpfe und Reisgerichte dezent – die Zweige werden mitgekocht und vor dem Servieren wieder entfernt.
Pflegehinweise
Setze das Currykraut vollsonnig in mageren, sehr durchlässigen Boden und gieße nur in langen Trockenphasen, denn Staunässe verträgt es nicht. Schneide den Halbstrauch im Frühjahr kräftig zurück, damit er kompakt bleibt. In rauen Lagen brauchen die Pflanzen einen Winterschutz aus Reisig.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, durchlässig, trocken, mager
Currykraut will magere, sandige und sehr gut durchlässige Erde — Staunässe und schwerer, nasser Lehm sind sein häufigster Todesgrund. In lehmigen Boden mischst du reichlich Sand ein. Es ist pH-tolerant von neutral bis leicht kalkreich; saure, dauernasse Böden meidest du. Im Topf nimmst du ein sandiges Kräutersubstrat mit hohem Drainage-Anteil aus grobem Sand oder Perlite.
Düngung
Schwachzehrer
Als mediterranes Magerstandort-Gewächs braucht Currykraut kaum Nährstoffe — zu viel davon schwächt das Aroma und macht die Pflanze frostempfindlicher. Bei überwinterten Exemplaren arbeitest du im Frühjahr eine dünne Lage gut verrotteten Kompost flach um die Pflanze ein, das genügt für die Saison. Im Hochsommer kannst du bei nachlassendem Wachstum im Topf einmalig etwas Hornspäne geben. Im Herbst und Winter düngst du grundsätzlich nicht.
Mischkultur
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