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Sinapis alba

Gelbsenf

Volksnamen: Weißer Senf, Gründüngungssenf

Gelbsenf

Foto: Ariel Palmon · CC BY-SA 3.0 · Quelle

Beschreibung

Gelbsenf ist die schnellste Gründüngung für die Beetpause: In sechs bis acht Wochen bildet er einen dichten Bestand mit gelben Blüten, lockert mit seinen Wurzeln den Boden und bindet Nährstoffe vor der Auswaschung. Weil er zur Familie der Kreuzblütler gehört, darf er nicht vor oder nach Kohl stehen, sonst fördert er Kohlhernie.

Pflegehinweise

Säe Gelbsenf von April bis September breitwürfig direkt aufs abgeerntete Beet und harke ihn flach ein; gieße bei Trockenheit an. Schneide oder walze ihn spätestens zu Beginn der Blüte ab, bevor sich Samen bilden, sonst versamt er sich. Lass ihn als Mulch liegen — die meisten Pflanzen frieren im Winter ab und lassen sich im Frühjahr leicht flach einarbeiten.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

sandig, lehmig, humos, durchlässig, kalkliebend

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeKohlgewächse
WasserbedarfNiedrig

Gelbsenf ist anspruchslos und wächst auf fast jedem Boden, am liebsten auf lockeren, durchlässigen sandig-lehmigen oder humosen Böden mit etwas Kalk. Anders als oft angenommen kommt er auch mit schweren, verdichteten Böden gut zurecht — seine kräftigen Wurzeln lockern den Boden sogar auf. Halte ihn mäßig feucht.

Kohlgewächse sind starkzehrend und anfällig für Kohlhernie — halte 4 Jahre Anbaupause ein und folge nicht direkt auf andere Kreuzblütler wie Radieschen oder Senf.

Düngung

Schwachzehrer

Als Schwachzehrer und Gründünger braucht Gelbsenf normalerweise keine Düngung — er sammelt selbst Stickstoff, Phosphor und Kalium aus dem Boden und gibt sie der Folgekultur zurück. Nur auf sehr mageren Böden arbeitest du vor der Aussaat etwas reifen Kompost flach ein. Grabe die Pflanzenmasse spätestens zur beginnenden Blüte ein, damit die gespeicherten Nährstoffe in den Boden gelangen, bevor Samen reifen.

Mischkultur

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