Trifolium incarnatum
Inkarnatklee
Volksnamen: Blutklee, Rosenklee
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Der Inkarnatklee ist eine stickstoffsammelnde Gründüngung mit auffälligen, karminroten Blütenähren, die im Mai und Juni Bienen und Hummeln anlocken. Über die Knöllchenbakterien an den Wurzeln reichert er den Boden mit Luftstickstoff an und eignet sich gut als Vorfrucht für Starkzehrer — nicht aber vor anderen Hülsenfrüchten.
Pflegehinweise
Säe Inkarnatklee im April und Mai oder als Herbstsaat im August und September direkt ins Beet und harke ihn flach ein; halte ihn bis zur Keimung gleichmäßig feucht. Die Herbstsaat überwintert in milden Lagen und blüht im folgenden Mai. Schneide oder walze ihn zur Blüte ab und arbeite ihn flach ein — der gebundene Stickstoff kommt so der Folgekultur zugute.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, kalkliebend
Inkarnatklee mag lockere, gut durchlässige, leichte bis mittelschwere Böden – Staunässe und schwere, verdichtete Tonböden verträgt er schlecht. Beim pH ist er anspruchslos: leicht saure bis neutrale Böden (etwa 5,5–7,0) sind ideal, er ist also kalktolerant, aber kein Kalkliebhaber.
Düngung
Schwachzehrer
Als Leguminose bindet Inkarnatklee über Wurzelknöllchen Luftstickstoff aus der Luft – eine zusätzliche Stickstoffgabe ist überflüssig und hemmt sogar die Knöllchenbakterien. Auf ausgelaugten Böden vor der Aussaat im Frühjahr etwas reifen Kompost flach einarbeiten. Als Gründüngung mähst oder hackst du die Biomasse vor der Blüte ab und arbeitest sie ein – so wird der gebundene Stickstoff für die Folgekultur frei.
Mischkultur
Lieber nicht
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