Santolina viridis
Olivenkraut
Volksnamen: Grünes Heiligenkraut, Grünes Santolina
Foto: Stan Shebs · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Das Olivenkraut ist ein immergrüner, polsterbildender Halbstrauch, dessen fein gefiederte Blätter beim Zerreiben verblüffend nach Oliven duften, mit einer Note von Käse und Kräutern. Frisch gehackt würzt es Fisch, Salate und Ofengemüse. Im Sommer erscheinen gelbe Knopfblüten, die Bienen anlocken. Es liebt Trockenheit und magere Böden und ist in geschützten Lagen erstaunlich winterhart.
Pflegehinweise
Säe oder pflanze das Olivenkraut ab Mai (KW 19) an einen vollsonnigen Platz mit durchlässigem, kalkhaltigem und eher magerem Boden, Staunässe verträgt es nicht. Gieße nur in langen Trockenphasen. Schneide es nach der Blüte (August · KW 33) kräftig zurück, damit es kompakt und buschig bleibt und nicht von unten verkahlt. In rauen Lagen schützt etwas Reisig im Winter.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, durchlässig, mager, kalkliebend
Olivenkraut will einen sehr durchlässigen, sandig-kiesigen und mageren Boden mit wenig Nährstoffen. Schwerer Lehm oder torfige Erde taugen nicht — bei dichtem Boden mischst du reichlich Sand oder feinen Kies unter, damit Wasser abziehen kann; Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule. Kalkhaltige Böden verträgt die Pflanze besonders gut, saure Substrate meidest du.
Düngung
Schwachzehrer
Düng nur sparsam: im Frühjahr zum Austrieb arbeitest du eine dünne Lage reifen Kompost flach um die Pflanze ein, das genügt für das ganze Jahr. Mehr als eine Gabe schadet eher — zu viel Stickstoff treibt weiches Wachstum, schwächt Frosthärte und Aroma. In magerem Beetboden brauchst du oft gar nicht zu düngen.
Mischkultur
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