Physalis peruviana
Andenbeere
Volksnamen: Kapstachelbeere, Physalis
Foto: Manojkumar Subramani · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Die Andenbeere trägt goldgelbe, süßsäuerliche Beeren in einer papierartigen Lampion-Hülle und stammt aus dem südamerikanischen Hochland. Sie wächst zu einem ausladenden, halbstrauchigen Busch heran und trägt vom Spätsommer bis zum Frost. Die Beeren reifen oft erst nach, wenn die Hülle pergamentartig vertrocknet und zu Boden fällt.
Pflegehinweise
Säe ab Februar bis April warm vor und pflanze sie nach den Eisheiligen (Mitte Mai · KW 20) an einen sonnigen, windgeschützten Platz mit Stütze. Gieße mäßig und dünge zurückhaltend — zu viel Stickstoff treibt das Blattwerk auf Kosten der Früchte. Ernte die Beeren, sobald die Hülle trocken und strohfarben ist; an einem hellen Ort reifen abgefallene Früchte gut nach.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, lehmig, sandig
Die Andenbeere braucht einen lockeren, humusreichen und gut durchlässigen Boden — Staunässe lässt die Wurzeln faulen. Schwere Lehmböden lockerst du mit Sand und reifem Kompost auf. Sie mag es leicht sauer bis neutral; stark alkalische Böden über pH 7 meidest du, ein leicht kalkhaltiger Boden ist aber kein Problem.
Düngung
Mittelzehrer
Beim Auspflanzen im Frühjahr arbeitest du reifen Kompost flach in die Pflanzgrube ein; ein paar Hornspäne untergemischt geben den Stickstoff langsam über die Saison ab. Düngst du zu kräftig — vor allem mit Stickstoff — treibt die Pflanze üppig Blatt und setzt kaum Früchte an, halte dich also bewusst zurück. Eine zweite leichte Kompostgabe etwa zur Mitte der Wachstumsphase reicht als Nachversorgung völlig aus.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Lieber nicht
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