Rheum rhabarbarum
Rhabarber
Volksnamen: Gemeiner Rhabarber
Foto: Dieter Weber (User:Uellue) · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Rhabarber ist eine ausdauernde Staude, die jedes Frühjahr aus ihrem dicken Wurzelstock kräftige, säuerliche Blattstiele treibt. Die Stiele wandern in Kompott, Kuchen und Marmelade — nur die Blätter bleiben wegen ihres hohen Oxalsäuregehalts im Kompost. Einmal gepflanzt, trägt eine Pflanze über viele Jahre und braucht nur reichlich Platz und Nährstoffe.
Pflegehinweise
Setze die Rhizome im Herbst oder zeitigen Frühjahr an einen sonnigen, tiefgründig humosen Platz und gib jeder Pflanze rund einen Quadratmeter. Versorge sie jedes Frühjahr mit reifem Kompost und gieße in Trockenphasen großzügig. Ernte die Stiele durch Herausdrehen, höre Ende Juni (KW 26) auf und lass mindestens ein Drittel der Stiele stehen, damit sich die Pflanze erholt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich, feucht
Rhabarber braucht tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit hohem Humusgehalt und guter Wasserspeicherfähigkeit. Staunässe vermeidest du am besten, indem du schwere Böden mit Kompost und etwas Sand auflockerst und leichte Sandböden mit reichlich Laubhumus anreicherst — so wächst die kräftige Wurzel gut in die Tiefe.
Düngung
Starkzehrer
Im zeitigen Frühjahr, wenn die ersten Knospen treiben, verteilst du reifen Kompost und Hornspäne flach auf der Oberfläche — nicht eingraben, damit du die oberflächennahen Wurzeln nicht verletzt. Eine zweite organische Gabe (Kompost oder gut verrotteter Mist) direkt nach der letzten Ernte im Juni gibt der Pflanze Kraft für den Wiederaustrieb. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh hält die Feuchtigkeit und liefert beim Verrotten zusätzlich Nährstoffe.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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