Tagetes patula var. nana
Nematoden-Tagetes
Volksnamen: Studentenblume, Sammetblume, Niedrige Tagetes
Kategorie-BildBeschreibung
Die Nematoden-Tagetes ist mehr als nur eine fröhliche Sommerblume: Ihre Wurzeln scheiden Stoffe aus, die wandernde Wurzelnematoden im Boden gezielt zurückdrängen. Als dicht gesäte Gründüngung sanieren die niedrigen Sorten befallene Beete über eine ganze Saison. Nebenbei locken die orangeroten Blüten unermüdlich Schwebfliegen und Bienen an.
Pflegehinweise
Säe die Tagetes ab Mitte Mai (KW 20) nach den Eisheiligen flächig und dicht ins Freiland, oder ziehe sie ab April auf der Fensterbank vor. Halte den Boden gleichmäßig feucht und lasse den Bestand bis in den Herbst stehen – nur eine geschlossene, monatelange Tagetes-Decke entfaltet die volle Wirkung gegen Nematoden. Arbeite das Kraut nach dem ersten Frost ein.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, lehmig, nährstoffreich
Gib der Tagetes einen lockeren, humusreichen und gut durchlässigen Boden in voller Sonne — Staunässe meidest du, weil die Wurzeln dort leicht faulen. Stark saure Böden unter pH 5,5 sind ungeeignet (bronzige Blattflecken durch Mangan-/Eisenüberschuss); leicht alkalische Böden verträgt sie dagegen gut.
Düngung
Mittelzehrer
Arbeite im Frühjahr vor Aussaat oder Pflanzung gut verrotteten Kompost flach in die obere Bodenschicht ein — das reicht als Grundversorgung meist aus. In mageren Böden kannst du zusätzlich etwas Hornspäne einarbeiten, die den Stickstoff langsam abgeben. Dünge maßvoll: zu viel Stickstoff treibt die Blätter auf Kosten der Blüten. Eine Nachdüngung ist in gut vorbereiteten, humosen Böden meist nicht nötig.
Mischkultur
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