Morus alba
Weiße Maulbeere
Volksnamen: Maulbeerbaum, Seidenraupen-Maulbeere
Kategorie-BildBeschreibung
Die Weiße Maulbeere ist ein wüchsiger Baum, dessen Blätter einst die Seidenraupen fütterten. Ihre Früchte reifen von Weiß über Rosa bis Tiefviolett und schmecken honigsüß mit dezenter Säure. Über Wochen im Hochsommer (Juli · KW 28 bis August) trägt der Baum reich. Er ist hitzeverträglich, trockenheitstolerant und in milden Lagen gut winterhart, junge Triebe können bei Spätfrost zurückfrieren.
Pflegehinweise
Pflanze den Maulbeerbaum im Frühjahr (April · KW 15) an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem Boden, eine geschützte Südwand ist ideal. Gieße in den ersten Jahren bei Trockenheit. Schneide nur sparsam im Spätwinter (Februar · KW 8), da starke Schnitte ihn aus der Form bringen. Rechne mit Beerenflecken auf Wegen, setze ihn nicht direkt über die Terrasse.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, kalkliebend, trocken
Die Maulbeere mag lockeren, durchlaessigen Boden – von sandig-lehmig bis lehmig ist fast alles recht, gern kalkhaltig. Trocken und eher naehrstoffarm vertraegt sie gut, Staunaesse und dauerhaft saurer Boden bekommen ihr dagegen nicht.
Düngung
Mittelzehrer
Im zeitigen Fruehjahr zum Austrieb (Maerz/April) reifen Kompost auf die Baumscheibe geben und flach einharken, dazu etwas Hornspaene fuer den Stickstoffschub. Eine zweite leichte organische Gabe Anfang Juni hilft dem Fruchtansatz. Ab Mitte Juni keine Stickstoffgaben mehr, damit Fruechte und Holz gut ausreifen.
Schnitt
Schneide deine *Morus alba* nur sparsam: im Spätwinter (Februar/März, vor dem Austrieb) Totholz, Kreuzäste und zu dichte Partien auslichten. Stärkere Eingriffe und Schnitte im Sommer (außer leichtes Auslichten nach der Ernte, KW 28–32) vermeiden, weil die Schnitte dann stark Milchsaft bluten.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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