Trifolium repens
Weißklee
Volksnamen: Kriechender Klee, Weißer Wiesenklee
Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Der Weißklee ist ein niedriger, kriechender Dauerklee, der über Ausläufer dichte, trittfeste Teppiche bildet und sich hervorragend als lebende Mulchdecke unter Obstbäumen oder als Wegbegrünung eignet. Über seine Wurzelknöllchen bindet er Stickstoff, und seine weißen Blütenköpfchen sind eine verlässliche Bienenweide.
Pflegehinweise
Säe Weißklee von April bis August dünn aus und harke ihn nur leicht ein, denn er ist ein Lichtkeimer; halte die Fläche bis zur Keimung feucht. Mähe oder mulche ihn bei Bedarf, das hält ihn dicht und blühfreudig. Als Dauerbegrünung braucht er kaum Pflege; soll er einer Folgekultur weichen, arbeite ihn im Herbst flach ein.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, feucht, durchlässig
Weißklee mag frische, feuchte Lehmböden mit guter Humusversorgung und verträgt auch kalkhaltigen Boden gut. Staunässe und sehr trockene Sandböden meidet er; halte den pH besser nicht unter 6, sonst leiden die stickstoffbindenden Knöllchenbakterien an den Wurzeln.
Düngung
Schwachzehrer
Als Leguminose versorgt sich Weißklee über seine Knöllchenbakterien selbst mit Stickstoff — zusätzliche Stickstoffgaben sind kontraproduktiv und hemmen die Knöllchenbildition, deshalb verzichtest du auf Horn- oder Mistgaben. Im Frühjahr reicht eine flach eingearbeitete Auflage aus reifem Kompost, um Phosphor und Kalium zu ergänzen, die die Knöllchen brauchen.
Mischkultur
Lieber nicht
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