Sium sisarum
Zuckerwurzel
Volksnamen: Zuckerwurz, Gierlitz
Foto: Cephas · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Die Zuckerwurzel ist ein altes, mild-süßes Wurzelgemüse, das schon im Mittelalter in Klostergärten geschätzt wurde. Eine Pflanze bildet ein Büschel fingerdicker, weißer Wurzeln, die gekocht oder gebraten an eine süße Pastinake erinnern.
Pflegehinweise
Säe ab März im Haus vor oder direkt ins Beet, wenn sich der Boden erwärmt hat, und rechne mit langsamer Keimung. Halte das Beet feucht und unkrautfrei und ernte ab Oktober — die Wurzeln bleiben frosthart im Boden und schmecken nach den ersten kalten Nächten am süßesten.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, durchlässig, feucht, nährstoffreich
Du brauchst einen tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen Boden, der locker und gut durchlässig ist, damit die Wurzeln ungehindert in die Tiefe wachsen. Halte den Boden gleichmäßig feucht — gerade im Sommer ist der Wasserbedarf hoch —, vermeide aber Staunässe; schwere Böden lockerst du vor der Aussaat gut auf und reicherst sie mit reifem Kompost an.
Doldenblütler (Möhre, Sellerie, Pastinake) mittelzehrend — 4 Jahre Pause hält Möhrenfliege und Bodenpilze klein.
Düngung
Schwachzehrer
Im Frühjahr vor dem Austrieb arbeitest du reifen Kompost flach ein — im ersten Standjahr reicht das meist aus. Ab dem zweiten Jahr kannst du zusätzlich Hornspäne dünn aufstreuen und leicht einharken. Halte dich mit Stickstoff zurück: zu viel fördert üppiges Blattwerk auf Kosten der Wurzel.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Erfahrungen aus echten Gärten
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