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Jostabeere ‚Josta’

Sortenpass

Jostabeere ‚Josta’

Ribes × nidigrolaria · Grossulariaceae

Reifezeit
mittel
Wuchsstärke
stark

Über diese Sorte

Die Ur-Jostabeere ist eine dornenlose Kreuzung aus Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere und damit der unkomplizierte Klassiker fürs Beet. Sie wächst kräftig und breit, braucht also etwas Platz, dankt es dir aber mit reichem Ertrag und großer Robustheit gegen Mehltau und Rost. Die Beeren reifen im Hochsommer und sind selbstfruchtbar, sodass schon ein einzelner Strauch trägt. Ein zweiter Josta-Strauch oder eine Johannisbeere in der Nähe steigert den Ertrag aber spürbar.

Mild-säuerlich mit einem Hauch des herben Johannisbeer-Aromas, ohne dessen Strenge. Frisch vom Strauch angenehm saftig, eingekocht entfaltet sie ein dunkles, beerig-rundes Aroma.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–78.0

Bodenart

humos, lehmig, durchlässig, nährstoffreich, feucht

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Gib der Jostabeere einen tiefgründigen, humusreichen und gleichmäßig feuchten Boden, der trotzdem gut durchlässig ist – Staunässe verträgt sie nicht. Ein lehmig-humoses Substrat hält Wasser und Nährstoffe; arbeite beim Pflanzen reichlich reifen Kompost ein.

Düngung

Starkzehrer

Versorge die Jostabeere zweimal im Jahr: im Frühjahr zum Knospenschwellen, wenn der Stickstoffbedarf zum Austrieb am höchsten ist, reifen Kompost und Hornspäne flach um den Wurzelbereich einarbeiten. Im Herbst nach der Ernte eine Schicht gut verrotteter Mist oder Kompost als Mulch auflegen – das schützt den Boden und liefert langsam Nährstoffe nach. Für die Fruchtbildung ist eine gute Kaliumversorgung wichtig; kaliumreicher Kompost hilft hier.

Schnitt

MonateJul–Aug
SaisonSommer (nach der Ernte)
SchnittartAuslichtungsschnitt

Lichte die *Jostabeere* erst ab dem dritten Standjahr direkt nach der Ernte (Juli/August) maßvoll aus und entferne Triebe, die älter als fünf bis sechs Jahre sind, bodennah. Kürze die Triebe nicht ein und lass 6–8 verschieden alte Gerüsttriebe stehen — sie fruchtet an ein- und mehrjährigem Holz.

Mischkultur