Sortenpass
Schwarze Johannisbeere ‚Bona’
Ribes nigrum · Grossulariaceae
- Reifezeit
- mittel
- Wuchsstärke
- stark
Über diese Sorte
Eine moderne, sehr großfruchtige Sorte mit beeindruckend langen Trauben, an denen die Beeren dicht sitzen. Das macht die Ernte angenehm zügig. Sie liefert hohe Erträge und überzeugt mit guter Widerstandskraft gegen Mehltau und Rost. Selbstfruchtbar, kräftig im Wuchs und gut für Frischverzehr wie Verarbeitung geeignet.
Angenehm süßsäuerlich mit vollem Fruchtaroma, deutlich milder als alte Sorten. Die großen Beeren laden zum Naschen direkt vom Strauch ein.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, feucht, durchlässig, nährstoffreich
Pflanze die Schwarze Johannisbeere in einen humosen, nährstoffreichen und dauerhaft frischen Lehmboden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe bildet. Mulche die Wurzelzone mit Laub oder Häckselgut und vermeide Bodenverdichtung; der Boden darf kalkverträglich neutral sein, sehr saure Lagen mag sie nicht.
Düngung
Starkzehrer
Verteile im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb reifen Kompost flächig unter dem Strauch und arbeite Hornspäne flach ein, damit beim Austrieb Nährstoffe bereitstehen. Nach der Ernte im Herbst gibst du erneut etwas Kompost zur Bodenstärkung; ab Beginn der Fruchtreife nicht mehr düngen.
Schnitt
Schneide die Schwarze Johannisbeere direkt nach der Ernte (Juli/August): Sie trägt vor allem an ein- und zweijährigem Holz, deshalb nimmst du jährlich die Gerüstäste, die älter als 3 Jahre sind, bodennah heraus. Lass 3-4 kräftige Neutriebe stehen - als Ausweichtermin geht auch der frostfreie Spätwinter (Februar/März).
Mischkultur
Gute Nachbarn
