Sortenpass
Schwarze Johannisbeere ‚Ometa’
Ribes nigrum · Grossulariaceae
- Reifezeit
- mittelspät
- Wuchsstärke
- stark
Über diese Sorte
Eine bewährte ältere Sorte aus deutscher Züchtung, die für ihre Robustheit und gleichmäßig hohen Erträge geschätzt wird. Sie blüht spät und entgeht so oft den Spätfrösten, die die Ernte gefährden können. Der starke, aufrechte Wuchs macht sie pflegeleicht. Selbstfruchtbar und auch in raueren Lagen zuverlässig.
Mild und harmonisch, mit weniger ausgeprägter Herbe als viele Johannisbeeren. Schmeckt frisch ebenso gut wie eingekocht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, feucht, durchlässig, nährstoffreich
Pflanze die Schwarze Johannisbeere in einen humosen, nährstoffreichen und dauerhaft frischen Lehmboden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe bildet. Mulche die Wurzelzone mit Laub oder Häckselgut und vermeide Bodenverdichtung; der Boden darf kalkverträglich neutral sein, sehr saure Lagen mag sie nicht.
Düngung
Starkzehrer
Verteile im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb reifen Kompost flächig unter dem Strauch und arbeite Hornspäne flach ein, damit beim Austrieb Nährstoffe bereitstehen. Nach der Ernte im Herbst gibst du erneut etwas Kompost zur Bodenstärkung; ab Beginn der Fruchtreife nicht mehr düngen.
Schnitt
Schneide die Schwarze Johannisbeere direkt nach der Ernte (Juli/August): Sie trägt vor allem an ein- und zweijährigem Holz, deshalb nimmst du jährlich die Gerüstäste, die älter als 3 Jahre sind, bodennah heraus. Lass 3-4 kräftige Neutriebe stehen - als Ausweichtermin geht auch der frostfreie Spätwinter (Februar/März).
Mischkultur
Gute Nachbarn
