Sortenpass
Stachelbeere ‚Hinnonmäki Rot’
Ribes uva-crispa · Grossulariaceae
- Reifezeit
- mittel
- Wuchsstärke
- mittel
Über diese Sorte
Eine robuste finnische Sorte, die kalte Winter gewohnt ist und Amerikanischen Stachelbeermehltau gut wegsteckt. Die mittelgroßen, dunkelroten Beeren reifen voll ausgereift zu echten Naschbeeren und schmecken angenehm süß. Der Strauch wächst mittelstark und kompakt, eignet sich also auch für kleinere Gärten. Als selbstfruchtbare Sorte braucht sie keinen zweiten Strauch zum Bestäuben.
Vollreif süß und aromatisch mit einer feinen, ausgewogenen Säure. Frisch vom Strauch ein echtes Vergnügen, ergibt aber auch ein farbintensives, dunkles Gelee.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, feucht, nährstoffreich
Gib der Stachelbeere einen humus- und naehrstoffreichen, gleichmaessig feuchten Lehmboden mit guter Durchlaessigkeit und vermeide unbedingt Staunaesse. Leichten Kalkgehalt vertraegt sie gut; sandige Boeden verbesserst du mit reifem Kompost, schwere Tonboeden lockerst du mit Sand und Kompost auf.
Düngung
Starkzehrer
Dünge im zeitigen Fruehjahr, sobald der Boden frostfrei ist: arbeite reifen Kompost flach in den Wurzelbereich ein (Flachwurzler, nicht zu tief harken) und ergaenze bei Bedarf Hornspaene fuer den Triebaustrieb. Eine zweite kleine Gabe nach der Bluete unterstuetzt den Fruchtansatz; alternativ legst du Kompost schon im Spaetherbst mulchartig auf. Ab Hochsommer keine stickstoffbetonte Duengung mehr, damit die Triebe rechtzeitig ausreifen.
Schnitt
Lichte die *Stachelbeere* aus, indem du die ältesten Gerüstäste (über 4 Jahre, dunkles Holz) bodennah entfernst und 3–4 kräftige Neutriebe stehen lässt — sie trägt am einjährigen Holz auf mehrjährigem Gerüst. Am einfachsten gleich nach der Ernte (Juli/August), alternativ im Spätwinter (Februar–März · KW 7–12) vor dem Austrieb.
Mischkultur
Gute Nachbarn
