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Weiße Johannisbeere ‚Zitavia’

Sortenpass

Weiße Johannisbeere ‚Zitavia’

Ribes rubrum 'Weiße' · Grossulariaceae

Reifezeit
mittelfrüh
Wuchsstärke
mittel

Über diese Sorte

Eine moderne weiße Johannisbeere aus tschechischer Züchtung, die durch gesundes Laub und gleichmäßigen Behang überzeugt. Sie ist selbstfruchtbar, eine zweite Sorte zum Bestäuben ist also nicht nötig. Die mittelgroßen, gelblich-weißen Beeren reifen früh in der Saison und sitzen an gut gefüllten Trauben. Der Strauch wächst gleichmäßig mittelstark und zeigt sich besonders widerstandsfähig gegen die Blattfallkrankheit.

Angenehm süßsäuerlich mit klarem Aroma und kaum Bitternote. Sehr ergiebig für Gelee und Saft, schmeckt aber auch frisch vom Strauch.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–6.58.0

Bodenart

lehmig, humos, feucht, durchlässig, nährstoffreich

LichtHalbschatten
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Du brauchst einen mittelschweren, humosen Boden, der Feuchtigkeit gut hält, aber keine Staunässe bildet — sandige Lehmböden mit guter Durchlüftung sind ideal. Als Flachwurzler profitiert die Weiße Johannisbeere von reichlich Humus in den oberen 20–30 cm; vor dem Pflanzen den Boden lockern, Kompost einarbeiten und anschließend mulchen.

Düngung

Starkzehrer

Im Spätherbst legst du eine Lage gut verrotteten Kompost rund um den Strauch auf und harkst sie leicht ein, damit das organische Material über Winter einzieht. Im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb arbeitest du flach eine weitere Kompostgabe mit Hornspänen ein, um den hohen Stickstoff- und Kaliumbedarf für Triebwachstum und Fruchtansatz zu decken. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Stroh hält zusätzlich Feuchtigkeit und liefert kontinuierlich Nährstoffe; ergänzend kannst du im Frühjahr Beinwell- oder Brennnesseljauche gießen. Arbeite Dünger immer nur flach ein, um die empfindlichen flachen Wurzeln zu schonen.

Schnitt

MonateJul–Aug
SaisonSommer (nach der Ernte)
SchnittartAuslichtungsschnitt

Die Weiße Johannisbeere (Ribes rubrum) trägt an zwei- bis dreijährigem Holz (Spornen) — lichte sie aus, indem du jährlich die 3–4 ältesten Gerüsttriebe (über 4–5 Jahre, dunkles Holz) bodennah entfernst und 3–4 kräftige Jungtriebe stehen lässt. Bester Zeitpunkt ist direkt nach der Ernte (Juli/August · KW 28–32); ein Auslichten im laubfreien Spätwinter (Februar/März) ist als Alternative ebenfalls möglich.

Mischkultur