Foeniculum vulgare
Gewürzfenchel
Volksnamen: Bitterfenchel, Wilder Fenchel
Foto: Elekes Andor · CC BY 4.0 · Quelle
Beschreibung
Der Gewürzfenchel wird nicht für die Knolle, sondern für seine anisartig duftenden Samen und das feine Laub angebaut. Die hohe, gelb blühende Staude liefert die Samen für Fencheltee und Brot und ist eine wertvolle Bienen- und Schwebfliegenweide.
Pflegehinweise
Setze Fenchel an einen sonnigen, warmen Platz mit tiefem, nährstoffreichem Boden, denn er wurzelt tief. Halte etwas Abstand zu Tomaten und Bohnen, mit denen er sich nicht verträgt. Ernte die Samendolden im August und September, sobald sie sich graubraun färben, und trockne sie luftig nach.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, kalkliebend, nährstoffreich
Gewürzfenchel mag einen tiefgründigen, humosen und gut durchlässigen Lehm- oder Lössboden, gern leicht kalkhaltig. Staunässe verträgt er nicht — schwere Böden lockerst du daher vor der Pflanzung gut auf und arbeitest reifen Kompost ein. Saure Böden unter pH 6 bremsen das Wachstum.
Düngung
Starkzehrer
Als Starkzehrer braucht Gewürzfenchel ein gut versorgtes Beet. Arbeite im Frühjahr (März–April) reifen Kompost und Hornspäne flach ein. Bei der mehrjährigen, hochwachsenden Staude kannst du im Sommer noch einmal mit Kompost nachgeben, damit sie kräftig durchtreibt. Setze beim Stickstoff nicht zu viel an — zu üppige Gaben gehen auf Kosten von Aroma und ätherischem Öl.
Mischkultur
Lieber nicht
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