Anethum graveolens
Dill
Volksnamen: Gurkenkraut, Gartendill
Foto: Tepeyac · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Dill ist das klassische Gurkenkraut und würzt Salate, Fisch und eingelegtes Gemüse mit seinem feinen Aroma. Er wächst schnell, sät sich gern selbst aus und lockt mit seinen Blütendolden viele Nützlinge an. Junges Federlaub schmeckt am intensivsten.
Pflegehinweise
Säe ihn direkt ins Beet ab April (KW 15) und dann alle paar Wochen nach, damit du immer frisches Kraut hast. Wähle einen sonnigen, windgeschützten Platz, denn die hohen Pflanzen knicken leicht. Gieße bei Trockenheit, sonst schießt er schnell in die Blüte.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, durchlässig, lehmig, sandig
Dill will lockeren, humusreichen und gut durchlässigen Boden — Staunässe verträgt er nicht. Mittelschwere, sandige Lehmböden mit etwas Humus sind ideal; schwere, verdichtete Erde lockerst du vor der Aussaat mit reifem Kompost und etwas Sand auf. Der pH-Bereich 6,0–7,5 (leicht sauer bis neutral) passt gut; Dill ist weder kalkmeidend noch kalkbedürftig.
Düngung
Schwachzehrer
Dill ist ein Schwachzehrer und braucht kaum Nährstoffe. Im Frühjahr vor der Aussaat (März/April) arbeitest du etwas reifen Kompost flach ein — das reicht für die ganze Saison. Zu viel Stickstoff treibt üppiges Blatt auf Kosten des Aromas. Nur auf sehr ausgelaugten Böden harkst du zusätzlich eine kleine Gabe Hornspäne ein. In den letzten Wochen vor der Ernte nicht mehr düngen, damit sich das typische Dill-Aroma voll entfaltet.
Mischkultur
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