Astilbe arendsii
Prachtspiere
Volksnamen: Astilbe, Arends-Prachtspiere, Garten-Spierstaude
Kategorie-BildBeschreibung
Die Prachtspiere ist die Königin des feuchten Halbschattens: Von Juni bis August schweben ihre federleichten Blütenrispen in Weiß, Rosa, Lachs und tiefem Rot über fein gefiedertem, oft bronzefarben austreibendem Laub. Sie ist die ideale Partnerin für Funkien und Farne am Gehölzrand oder Teichufer und bleibt auch nach der Blüte mit ihren rostbraunen Samenständen attraktiv.
Pflegehinweise
Pflanze sie in humosen, dauerhaft frischen bis feuchten Boden in den Halbschatten — Trockenheit verzeiht sie nicht, dann werden die Blattränder braun. Gieße in heißen Wochen reichlich und mulche den Wurzelbereich, um die Feuchtigkeit zu halten. Teile den Horst alle drei bis vier Jahre im Frühjahr, weil er sich mit der Zeit nach oben aus dem Boden schiebt. Die Samenstände darfst du über den Winter als Struktur stehen lassen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, feucht, nährstoffreich
Prachtspieren wollen einen gleichmäßig feuchten, humusreichen und lockeren Boden – lehmige Anteile sind ideal, weil sie das Wasser gut halten. Staunässe verträgt sie nicht, kalkhaltige oder rein sandige Böden mag sie nicht. Sandigen Boden vor dem Pflanzen großzügig mit reifem Kompost aufbessern, damit die Feuchtigkeit nicht sofort versickert.
Düngung
Starkzehrer
Im Frühjahr zum Austrieb (etwa März bis Mai) reifen Kompost flach um die Horste einarbeiten und mit etwas Hornspänen ergänzen – das deckt den hohen Nährstoffbedarf langsam und gleichmäßig. Nach der Blüte im Sommer kannst du eine dünne Mulchschicht aus Kompost nachlegen; das hält den Boden feucht, was für diese Feuchtigkeitszeigerin wichtig ist, und versorgt sie für das Folgejahr.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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