Calendula officinalis
Ringelblume
Volksnamen: Calendula, Garten-Ringelblume
Foto: Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen · Public Domain · Quelle
Beschreibung
Die Ringelblume ist die freundliche Begleiterin im Gemüsebeet — ihre leuchtend orangen Blüten locken Nützlinge an und ihre Wurzeln wehren über Wurzelausscheidungen Nematoden ab. Die Blütenblätter sind essbar und färben Salate und Suppen sonnig.
Pflegehinweise
Säe sie ab April direkt ins Beet, sie keimt zuverlässig und blüht den ganzen Sommer. Zupfe Verblühtes regelmäßig aus, dann bildet sie unermüdlich neue Knospen. Sie ist genügsam, übersteht Trockenheit gut und sät sich oft von selbst wieder aus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, lehmig, durchlässig, mager
Die Ringelblume ist beim Boden genügsam: Normaler, humoser Gartenboden reicht aus, und sie gedeiht auch auf magereren Standorten. Ideal ist ein durchlässiger, leicht lehmiger Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe bildet. Halte den Boden eher stickstoffarm — zu nährstoffreich treibt das Laub auf Kosten der Blüte. Der pH darf von schwach sauer bis schwach alkalisch reichen, Kalk verträgt sie gut.
Düngung
Schwachzehrer
Auf normalem Gartenboden brauchst du nicht zu düngen. Auf sehr magerem oder sandigem Boden arbeitest du beim Pflanzen im Frühjahr etwas reifen Kompost flach ein. Stickstoffbetonte Düngung vermeidest du, weil sie Laub statt Blüten fördert. Bei sehr durchlässigem Boden kannst du gelegentlich mit verdünnter Pflanzenjauche nachhelfen.
Mischkultur
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