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Lactuca sativa var. crispa

Eichblattsalat

Volksnamen: Eichlaubsalat

Eichblattsalat

Beschreibung

Der Eichblattsalat ist ein lockerer Pflücksalat mit weichen, gebuchteten Blättern, die an Eichenlaub erinnern — es gibt ihn grün und in einem warmen Rotbraun. Sein nussig-milder Geschmack und die zarte Textur machen ihn zum unkomplizierten Dauergast im Beet, denn er bildet keinen festen Kopf und lässt sich über Wochen beernten.

Pflegehinweise

Pflanze oder säe ihn in lockeren, humosen Boden und halte ihn gleichmäßig feucht, damit die Blätter zart bleiben. Ernte die äußeren Blätter laufend von außen nach innen, dann treibt das Herz immer wieder nach und du erntest über viele Wochen. Säe alle drei Wochen einen kleinen Satz nach für durchgehenden Nachschub bis in den Oktober.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–78.0

Bodenart

humos, lehmig, durchlässig, feucht

LichtHalbschatten
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeKorbblütler
WasserbedarfHoch

Eichblattsalat mag einen lockeren, krümeligen und humosen Boden, der Feuchtigkeit gut hält. Schwere, zu Staunässe neigende Tonböden meidest du besser; sandige Böden wertest du mit reifem Kompost auf, damit sie das Wasser halten.

Salat und andere Korbblütler sind schwach- bis mittelzehrend — etwa 3 Jahre Pause genügt, sie eignen sich gut als Lückenfüller zwischen den Hauptkulturen.

Düngung

Mittelzehrer

Arbeite vor Aussaat oder Pflanzung reifen Kompost flach in den Boden ein. Bei kurzen Frühjahrs- und Sommerkulturen ergänzt du eine zügig wirkende organische Stickstoffquelle (Hornmehl statt der langsameren Hornspäne), oberflächig eingearbeitet. Dünge zurückhaltend: zu viel Stickstoff erhöht den Nitratgehalt im Blatt und macht die Pflanze krankheitsanfälliger. Im Spätherbst nicht mehr stickstoffreich düngen.

Mischkultur

Krankheiten & Schädlinge

1 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten.

SchädlinghochApr–Okt

Spanische Wegschnecke

Arion vulgaris

Die Spanische Wegschnecke ist der gefürchtetste Allesfresser im Gemüsebeet. Sie frisst nachts und bei feuchtem Wetter unregelmäßige Löcher in Blätter und räumt junge Salate oder Keimlinge oft komplett ab. Verräterisch sind die silbrig glänzenden Schleimspuren am nächsten Morgen. Besonders weiche, frisch gepflanzte Sätze sind gefährdet.

Vorbeugen

Sammle die Tiere früh morgens oder nach Regen ab und lege Bretter als Tagesverstecke aus, unter denen du sie gezielt einsammelst. Ein 3–5 cm hoher Schneckenzaun um gefährdete Beete hält sie zuverlässig fern, ebenso ein trockener Streifen aus Schafwolle oder Sägemehl. Fördere Igel, Laufkäfer und Kröten mit Totholz und Laubhaufen — und gieße morgens statt abends, damit die Beete nachts abtrocknen.

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